Ausbildung zum Facilitator of LEGO® Serious Play® Method and Materials
Die Ausbildung zum Facilitator bei NALU4U vermittelt sowohl die methodischen Grundlagen als auch die praktische Anwendung der LEGO® Serious Play® Methode. Ziel ist es, Teilnehmende in die Lage zu versetzen, die Methode sicher, reflektiert und wirksam in unterschiedlichen Kontexten einzusetzen.
Inhalte
1. Verständnis für Wert und Einsatzmöglichkeiten
Zu Beginn der Ausbildung steht die Auseinandersetzung mit dem Nutzen und den Einsatzfeldern von LEGO® Serious Play®. Die Teilnehmenden entwickeln ein klares Verständnis dafür, in welchen Situationen die Methode sinnvoll eingesetzt werden kann und welchen Mehrwert sie gegenüber klassischen Formaten bietet.
2. Timeboxing und Fokus
Ein zentrales Element der Ausbildung ist das Verständnis von Timeboxing und Fokus. Die Teilnehmenden lernen, wie zeitliche Rahmung und klare Struktur den Arbeitsprozess unterstützen und wie dadurch Konzentration, Beteiligung und Ergebnisqualität gefördert werden.
3. Regeln und Grundlagen der Methode
Die grundlegenden Prinzipien, Regeln und Wirkmechanismen der LEGO® Serious Play® Methode werden systematisch vermittelt. Sie bilden die Basis für einen sicheren und konsistenten Einsatz der Methode.
4. Die Rolle des Facilitators
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle des Facilitators. Die Teilnehmenden setzen sich mit Haltung, Verantwortung und Aufgaben auseinander und reflektieren, wie Moderation, Prozessführung und Zurückhaltung zusammenspielen.
5. Skill-Building
Das Skill-Building als zentraler Bestandteil der Methode wird praktisch angewendet. Die Teilnehmenden erleben, wie durch diese Phase ein gemeinsames Verständnis für Simplifizierung entsteht und die Grundlage für vertiefte Arbeit gelegt wird.
6. Bauphasen und Prozessgestaltung
Die unterschiedlichen Bauphasen werden Schritt für Schritt durchgeführt und reflektiert. Dabei geht es sowohl um die methodische Abfolge als auch um die Gestaltung eines stimmigen Gesamtprozesses.
7. Transfer und Dokumentation
Abschließend lernen die Teilnehmenden, wie Ergebnisse transferiert und dokumentiert werden können. Der Fokus liegt darauf, Erkenntnisse so festzuhalten, dass sie im weiteren Arbeitsprozess genutzt und weiterentwickelt werden können.
Erweiterung um Moderationskompetenz und Kontextbezug
Über die methodischen Inhalte hinaus vermittelt die Ausbildung zusätzliche Moderationskompetenzen. Zudem werden bewusst Verbindungen zu Lean-, Risiko- und Change-Management hergestellt, um den Transfer in bestehende Arbeits- und Organisationskontexte zu erleichtern.
Ausbildung mit unmittelbarem Praxisnutzen
Ein besonderer Vorteil der Ausbildung liegt darin, dass sie immer an einer realen Fragestellung aus dem Arbeitskontext der Teilnehmenden ausgerichtet ist. Dadurch entsteht neben der Qualifizierung ein konkreter Output, der nach der Ausbildung weiterverwendet und vertieft werden kann. Die Teilnehmenden erhalten somit nicht nur eine Ausbildung, sondern gleichzeitig einen produktiven Workshop.
Die Ausbildung umfasst zwei volle Arbeitstage.